Zäune
Die Zäune auf meinen Modulen habe ich mit einfachen Mitteln selbst gebaut.
Als Material braucht benötigt man Furnier-Abfälle und ein paar (hölzerne) Kaffee-Rührer.
An Werkzeug benötigt man ein Lineal, ein Bastelmesser (z.B. mit Abbrech-Klinge),
eventuell einen Rollschneider und eine Pinzette.
Ausserdem werden (möglichst mehrere verschiedene) meist dunkle Beizen sowie Weissleim benötigt.
Aus einem Abfallstück einer Leiste habe ich mir ein Werkzeug zum Einsetzen
der Zaunpfosten gebastelt (siehe rechts).
Damit kann ich eine Reihe Pfosten mit einheitlicher Höhe einsetzen:
Gartenzaun: 10 mm und Weidezaun 13 mm. (Für eine Pferdekoppel sollten es ca. 18 mm sein.)
Aus dem Furnier schneide ich mit Lieneal und Rollschneider einzelne "Bretter".
Die Breite variiert dabei zwischen etwa 0,7 und 2,5 mm.
Die Länge sollte einheitlicher sein - ich verwende 34 mm.
Die Kafferührer schneide ich mit dem Bastelmesser in ca 2 cm lange Stücke.
Diese Stücke spalte ich anschliessend mit dem Messer in unregelmässige "Pfosten"
mit ca. 0,5 - 1 mm Kantenlänge.
Im nächsten Schritt weren alle Holzteile dunkel gebeizt.
Ich verwende dazu die in Pulverform angebotenen Produkte,
die ich mit heissem Wasser in ausgedienten Marmelade-Gläsern
(die weite Öffnung ist wichtig !) ansetze.
Mit einer Pinzette wird jedes Holzteil einzeln in die Beize getaucht
und anschliessend auf einer alten Zeitung zum Trocknen abgelegt.
Nach dem Trocknen bewahre ich die Teile nach Farbe der Beize sortiert
in ausgedienten Filmdosen auf.
Zum eigentlichen Bau des Zaunes bereite ich im sonst fertig begrünten Gelände
als Erstes die Löcher für die Zaunpfosten vor.
Mit einem Bohrer oder auch mit einer Ahle werden die Löcher
in gleichmässigem Abstand (etwas kürzer als die "Bretter" - bei mir 32 mm) gesetzt.
Dann werden mit einem Tropfen Weissleim unter Zuhilfenahme meines
Setzwerkzeuges die Pfosten eingeklebt.
Zuletzt klebe ich mit Pinzette und zwei winzigen mit einem Zahnstocher
aufgebrachen Tropfen Weissleim 1 (Gartenzaun), 2 (Weidezaun) oder 3-4 (Pferdekoppel)
Bretter an jeweils 2 Pfosten.
Als Variante habe ich auch schon einen Zaun nur aus Holzpfosten und Draht gebaut.
Dazu verwende ich den Draht, wie er häufig um spanische Weinflaschen geflochten ist.
Ich entflechte vorsichtig den Draht und richte ihn gerade aber nicht ganz,
so dass noch kleine Unreglmässigkeiten erhalten bleiben.
Um den Glanz weg zu bekommen und den Eindruck von verwittertem Aluminium zu erhalten
streiche ich den Draht unregelmässig mit matter grauer Farbe an.
Die gebeizten oder auch rohen "Bretter" lassen sich auch für weitere kleine Basteleien verwenden
wie z.B. Bretterstapel, kleine Schuppen etc.
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